die Schule für einen neuen Lebensstil
Innergreinhof
Bauernhof, etwas anders
In einem Bild von Paul Gaughin stehen in der linken oberen Ecke drei Fragen:

Wo kommen wir her?
Was sind wir?
Wo gehen wir hin?

Diese Fragen beschäftigen jeden Menschen. Als Individuum, als Teil der Gesellschaft, als kulturellen Lebensortgestalter.
Auch uns hier, auf unserem Bergbauernhof, und das in einem sehr lebenspraktischen Sinn.
Schneller, besser, größer.....,

diese Schlagworte des momentanen Zeitgeistes sind für unseren Bauernhof am Steilhang als Antwort nutzlos.

Wir richten unsere Augen nicht auf neues Land.
Wir haben gelernt, unser Land mit neuen Augen zu sehen
- und was für ein Unterschied!

Die Begegnung mit der Permakultur hat uns den Blick dafür geschärft.
Es gelingt uns immer besser - für unsere Situation -  Landwirtschaft neu zu denken.

Unsere kleine Farm ist ein lebensfähiger, weltoffener, traditionsverwobener, freier Ort, wo wir leben, was wir sind.
Neben Kühen, Obst und Gemüse hat auf diesem Flecken Erde noch vieles Platz.

Auf unserm Hof treffen sich Leute, die sich auch mutig den ökologischen, ökonomischen und sozialen Fragen stellen, sich darüber austauschen, und zusätzlich ihre Kenntnisse im natürlichen Gartenbau erweitern wollen.
Die in einem sehr weiten Sinn für sich selber sorgen wollen, als Einzelpersonen, und als Gemeinschaft.
Jeder muss hier seinen eigenen Weg finden, wir gehen den unseren, und das Permakulturkonzept ist uns nach wie vor eine gute Orientierungshilfe.
So wachsen auf unserem Hof nicht nur Obst und Gemüse, sondern auch Gemeinsinn, Selbstvertrauen und Zuversicht.

Oktober 2020, Sepp Brunner
Provinz ist kein Ort,
Provinz ist ein Zustand.