Wie wir die Permakultur verstehen

Bill Mollison und David Holmgren sind die geistigen Väter der Permakultur. Mit dem Permakulturkonzept legten sie das Fundament für ein Trainingsprogramm zu einer radikalen Eigenverantwortlichkeit.

Ethisches Verhalten, Bildungsbereitschaft, Kooperationswille und ein umweltbezogenes Solidaritätsbewusstsein bilden die Basis.
Die Arbeitsweise der Natur dient in vielen Bereichen als Blaupause für unsere menschlichen Aktivitäten.

Durch dieses Training entdeckt jeder früher oder später:
Ich bin verantwortlich für meine Welt.

Dieses Bewusstsein duldet keine Ausreden für Nachlässigkeiten, Probleme und hausgemachte Katastrophen.
Die Finanzkrise ist ein Spiegel für unser schlampiges Haushalten. Deepwater Horizon ist der Schatten unseres Umgangs mit nichterneuerbaren Energieträgern. Fukushima ist die tödliche Begleitmusik unseres unersättlichen Energiehungers.

Klar, unsere Welt ist sehr komplex, und sehr viele Zeitgenossen verdienen mit veränstigenden Darstellungen dieser Komplexität sehr, sehr viel Geld.

Das Permakulturkonzept räumt mit diesen Unsinnigkeiten und dieser Angstmacherei auf.

Selbst mit ganz kleinen, sehr einfachen, leicht umsetzbaren Mitteln und Methoden können wir beginnen unser Leben eigenständiger und mitweltfreundlicher zu gestalten.
Das sind die ersten Schritte in eine fortschrittlichere, nachhaltigere Zukunft.

Permakultur macht Spaß, wenn sie auch Erfolg bringt. Viel praktische Erfahrung ist dabei von Vorteil. Permakulturisten sind Generalisten, und wirklich jeder Mensch kann sich ein solides Grundpaket an unabhängikeitsfördernden Fertigkeiten aneignen.
Momentan tauchen wir ganz in die Welt der Bienen mit verschiedenen Haltungssystemen ein; ein faszinierendes Lebensnetz, ein eigenes Universum.
Seit Jahren betreiben wir unseren 5ha großen Hof nach den Grundsätzen der Permakultur. Unsere Betriebsweise ist aus der Praxis herausgewachsen. Der Hof mit allen damit verbundenen Tätigkeiten gibt uns Erfüllung, Sinn, Heimat und Brot.

Daher treten wir auch gerne öffentlich für die Permakultur ein, geben unser Wissen und unsere Erfahrungen in Kursen weiter, haben keine Geheimnisse und erklären unseren Kursteilnehmern alles.

Wir sind sehr pragmatische Permakulturisten, erproben viel, behalten Taugliches und verwerfen Untaugliches. Ungeprüftes Predigen oder Nachbeten interessiert uns nicht.

Außerhalb der Kurse empfangen wir ausnahmslos keine Permakulturbesuche, da wir die restliche Zeit für unsere bäuerliche Arbeit, für unsere Feldforschung und vor allem für unser Familienleben brauchen.
 
Wir bitten das zu repektieren!