Permakultur für
den inneren Garten
Seit knapp 20 Jahren laden wir Menschen  auf unseren Hof ein, sich mit grundsätzlichen Lebensfragen auseinanderzusetzen.

Die Permakultur dient uns als Konzept für die Landschafts- und Lebensgestaltung, die Selbstversorgung ist unser Themenschwerpunkt, weil wir einen kleinen Bauernhof bewirtschaften.

Doch die Kernfragen des Lebens gehen darüber hinaus.

Wir werfen einen Blick auf das, was wir schlicht  Lebenswirklichkeit nennen.

Zur Zeit geraten Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft an vielen Orten der Welt aus dem Lot.
An vielen Orten in allen Bereichen gleichzeitig. Es herrscht ein regelrechtes Sinnchaos.
Unsere Zeit schreit geradezu nach einem inneren Umbau, nach einer Neuorientierung, die wir am besten mit einer persönlichen Bestandsaufnahme beginnen.
Wo stehen wir in diesem Spannungsfeld, welche Auswirkungen hat unser tägliches  Alltagsverhalten auf diese Gegenwart?
Was gibt unserem Leben Sinn, steuern wir noch selbst, oder befinden wir uns bereits im Autopilotmodus?
Wir schauen unser persönliches Leben an und versuchen es Schritt für Schritt zu durchschauen
.

Gelingt es uns, uns auf das Wesentliche zu konzentrieren und zu reduzieren? Ist unser Leben friedlich, sinnvoll, erfüllt?

Was wir brauchen ist einen klaren Blick, Tiefenschärfe, Gegenwärtigsein.
Einen Schichtblick, der uns erkennen lässt, was derzeit auf unserer körperlichen, seelischen, oder geistigen Ebene los ist.
Der uns wertungsfrei zeigt, wie wir sehen und was tatsächlich zu sehen ist.
Nicht das was wir sehen wollen, oder glauben, das wir sehen sollten.

Wenn wir auf die Reihe bringen, wer wir sind, nimmt uns das Leben wieder an die Hand und das  Was, Wie, Wann, Wo und Warum lassen sich viel leichter beantworten.
Das ist wichtig.
Wer die Frage nach dem Wer nicht beantwortet, wird von den anderen Fragen ein Leben lang hin und her gerissen.

Genau darum geht es bei der Permakultur für den inneren Garten!
Jon Kabat-Zinn hat vor über 30 Jahren ein Meditationsprogramm entwickelt, dass zu einer breiten Bewegung geworden ist  und seinen Platz inmitten der Gesellschaft gefunden hat.
Diese Art der Achtsamkeitspraxis ist nicht an religiöse Formen gebunden, und ihre heilende Wirkung auf die Folgen unseres stressigen Lebensstils ist wissenschaftlich gründlich erforscht und klinisch belegt.

Kein geschorenes Haupt, keine Roben, keine Räucherstäbchen, keine fernöstliche Zeremonien, keine rituellen Verbeugungen sind dazu notwendig.

Mit neue Augen in eine neue Zeit
Achtsamkeitspraxis
inspiriert von der Methode Jon Kabat-Zinn (MBSR)
Sepp Brunner, Oktober 2018
Durch eine Kombination verschiedener Meditations-, Atem- und Körperübungen gelingt es stetig achtsamer und bewusster zu werden. Im täglichen Leben profitieren Praktizierende davon, weil das Denken klarer, das Herz mitfühlender, der Körper entspannter wird.

Das entstehende Erkennen zeigt neue Wege, warum es heute im Leben geht, wer wir sind, was wir suchen oder was wir vergessen haben.
Gewohntes und Erstarrtes in unseren Gesellschaften erscheinen in einem neuen Licht.
Nach einer gründlichen  Innenschau wird es möglich das persönliche Leben auf ein starkes, zeitgemäßes Fundament zu stellen. Sich in der Hand des Lebens wieder daheim zu fühlen!