Der Innergreinhof
Bauernhof und Permakulturschule
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Wir sind Kleinbauern,Selbst-versorger und betreiben eine Permakulturschule
Wir sind Kleinbauern am Steilhang.
Wir betrachten das nicht als Benachteiligung oder Mühsal.
Der Hof ist unser Tor in ein selbstbestimmtes Leben.

Unser Hof versorgt uns mit dem Wesentlichen, wir haben ein feines Daheim, und die Permakulturwerkstatt, unsere Selbstversorger- und Permakulturschule, gibt ihm zusätzlich Sinn.
 
"Die Permakultur ist kein Rezept. Sie hilft Ihnen dabei, Ihr Rezept für sich zu finden."
Ihr globaler Acker, wo ist er, was wächst darauf, Ihre Bilanz 365/3?
Statistisch verfügt jeder Erdenbürger über 2000 m² ackerbaulich nutzbare Fläche. Über die Zahl wird gestritten, doch das lassen wir einmal offen.
Auf dieser wächst alles, was wir zum Leben brauchen.
 
Obst, Gemüse, verschiedene Getreide, Kartoffeln, Ölpflanzen. Kaffee, Kakao, Gewürze, Wein,Tee, Hopfen, Tabak. Alle Faserpflanzen für unsere Kleidung, Kautschuk für Reifen und Matratzen, und mittlerweile diverse Kulturpflanzen zur Fütterung von Biogasanlagen.

Diese Statistiken! Erstens besitzt nicht jeder diese 2000 m², und zweitens sind sie nicht gleichmäßig über den Erdball verteilt.
Trotzdem, haben Sie jemals über diese Fragen nachgedacht?

Jeder von uns nimmt drei mal am Tag eine Mahlzeit zu sich.
365 mal im Jahr.

Wenn Sie ein Stück von diesem globalen Acker haben, welche und wie viele Ihrer jährlichen Mahlzeiten stammen von diesem Acker?

Wenn nicht, wissen Sie wo ihr globaler Acker liegt, und wer ihn wie und zu welchen Bedingungen bearbeitet?
Sind es Bauern? Oder internationale Konzerne, die über Landgrabbing die lokalen Bauern und Gärtner vernichten?

Von wievielen Mahlzeiten kennen Sie die Bauern oder Gärtner persönlich, die Sie mit den Zutaten versorgen?
Das Gewöhnliche ist die Wiege des Außergewöhnlichen
In bewegten Zeiten haben Propheten aller Richtungen Hochkonjunktur.

Die Herausforderung besteht nun nicht nur darin, etwas zu sehen, was noch keiner gesehen hat.
Sondern vielleicht etwas zu denken, was noch niemand gedacht hat, über das, was jeder sieht.

Wir können uns über die weltweit immer noch ungelöste Atommüllendlagerung oder über das nahende Ende der fossilen Rohstoffe beklagen; vielleicht wenden wir uns stattdessen den erneuerbaren Energieformen zu und nutzen die gewaltigen Kräfte von Sonne, Wind und Wasser.
Wir können uns den Kopf zermartern über zukünftige CO2 Speicher in den Weltmeeren, oder unseren Lebensstil ändern.
Wir können uns mit der Züchtung trockenheits- und herbizid- resistenter Pflanzen beschäftigen oder die Art und Weise unserer Landwirtschaft überdenken.
Wir können uns über minderwertige Maschinen und Geräte oder fragwürdige Finanzprodukte ärgern, oder diese in den Regalen oder Instituten stehen lassen.

Manche Probleme erscheinen sehr komplex,
manche Lösungen sind verblüffend einfach.

Verlernen wir endlich unsere Schnäppchenmentalität, verringern wir unser eigenes Korruptionspotential.
Beginnen wir bei uns selbst, indem wir wieder volle Verantwortung für das eigene Dasein übernehmen.

Unsere Zukunft wird nicht an den Wahlurnen, sondern auf den Feldern und Wäldern, auf den Meeren und vor den Allerlei- Verkaufsständen entschieden.
Fangen wir beim Essen damit an
Schmackhaftes, gesundes, ethisch sauberes Essen wird rar.
Darüber können auch lächelnde Bauersleute auf
"Industriefuttermittelverpackungen" in den Regalen der Supermärkte nicht hinwegtäuschen.
Das Kleingedruckte auf der Rückseite der Verpackung entzaubert das Lächeln, von den nichtdeklarierungspflichtigen Zutaten erfahren wir erst gar nichts.

Wer sich selbst wieder zum Ursprung seines täglichen Brotes begibt, wer selbst seine Hände mit offenem Herzen in die Erde steckt, wird beschenkt mit reicher Ernte und einem Gefühl tiefster Zufriedenheit.

Und er bekommt Antworten auf Fragen, von denen er nicht einmal wusste, dass man sie stellen kann.

Dazu braucht es keinen großen Acker. Für diese Erfahrung genügt ein Hochbeet, oder ein Minigarten am Fensterbrett.
Alles Lebenswichtige haben wir von und auf unserem Bauernhof gelernt.
Sepp Brunner, Oktober 2016, 9903 Glanz 21,
Mittlerweile haben wir schon hunderte Menschen an die Permakultur herangeführt, und wir machen das im Rahmen unserer Kurse sehr gerne.
Es ist uns nicht peinlich für Werte wie Kleinheit, Miteinander,
Vielfalt, Eigenverantwortung und Selbständigkeit, Selbstermächtigung, Entschleunigung, etc., einzutreten.

Das ist der einzige Weg aus dem weltumspannenden Größenwahn, der sich immer klarer in zunehmend unmenschlichen Gesellschaften mit allen Formen sozialen Elends zeigt.

Leopold Kohr, alternativer Nobelpreisträger, Philosoph und Nationalökonom, bringt es mit einem Satz auf den Punkt:

"Alles, was nicht funktioniert, ist zu groß geworden."